Südkurier-Artikel über unsere letzte Sitzung

Damit Sie sich eine Vorstellung machen können, um was sich unsere allmonatlichen Sitzungen drehen, hier ein kleiner Bericht aus dem Südkurier vom 05.09.2015!

Dogerner Asylkreis geht die Arbeit nicht aus

Die Aktivitäten der Helferinitiative kommen bei den Flüchtlingen gut an. Doch es sind weitere Freiwillige notwendig, die sich kümmern

Auf ein breigefächertes Engagement blickte Koordinator Markus Uhlenbrock-Ehnes bei der jüngsten Sitzung des Dogerner Asylkreises am Montagabend zurück. Sie fand im Hof des Wohnheims Rheinblick in der Rheinstraße statt.

Im Rückblick ergab sich ein breit gefächertes Engagement. Hilde Amann und Brigitte Zoller berichteten über die laufenden Sprachkurse, Peter Tillig über Fahrten zur DRK-Kleiderkammer, Christel Küpfer über ein gut besuchtes Café International und Lothar Zoller über die Wartung der mittlerweile doch recht zahlreichen Fahrräder, um nur einige Aktivitäten zu nennen. Der Dank Zollers galt Josef Amann, der mit der Fertigung eines hölzernen Fahrradständers Ordnung in vorhandenes Chaos gebracht habe. Als eine Erfolgsgeschichte bezeichnete Uhlenbrock-Ehnes die African-Dance-Night, die vor Kurzem stattfand. „Und dennoch gibt es noch viel zu tun“, so der Koordinator weiter, „erwünscht sind weitere Kümmerer, die den Heimbewohnern bei Kontakten mit den Behörden, bei Gesundheitsproblemen und bei der Erledigung schriftlicher Angelegenheiten zur Seite stehen.“ Auf seinem Wunschzettel steht ferner die Beschaffung eines Wörterbuchs in verschiedenen Sprachen. Bürgermeister Matthias Guthknecht versprach, dieses Anliegen dem Gemeinderat bei der nächsten Sitzung vorzutragen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenkunft bildete die Festlegung der nächsten Termine. Am 20. September findet das nächste Café International statt, und am 25. September steigt eine Balkan-Dance-Night. Einen Tag später präsentiert sich der Asylkreis vor dem Schulzmarkt mit einem Infostand. „Wir wollen über uns informieren, gleichzeitig hat die Bevölkerung die Möglichkeit, mit den Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen“, beschrieb Markus Uhlenbrock-Ehnes den Sinn dieser Maßnahme.

Noch ungelöst blieb die Frage, wie arbeitswillige Flüchtlinge legal beschäftigt werden können. „Gut wäre in diesem Zusammenhang ein Verzeichnis, das die Berufe der Flüchtlinge auflistet“, so der Vorschlag von Peter Tillig. Uhlenbrock-Ehnes wird sich des Themas legale Beschäftigung annehmen und zeitnah darüber informieren.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s